Eine gute finanzielle Lage zugunsten der Patienten

Eine gute finanzielle Lage zugunsten der Patienten

«Der Jubilar ist bei guter Gesundheit» kann man feststellen, wenn man das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2017 betrachtet, das erneut positiv ausfällt und heute vom Stiftungsrat des Daler-Spitals genehmigt wurde.

Die gute finanzielle Lage der Institution erlaubt es, grosse Modernisierungsprojekte für dieses Jahr vorzusehen. Diese kommen der Freiburger Bevölkerung zu Gute und sind im Interesse des Kantons, der ein steigendes Leistungsangebot verzeichnet.

Genehmigung der Jahresrechnung

Am 9. Mai 2018 hat der Stiftungsrat die Jahresrechnung des Geschäftsjahres 2017 genehmigt. Diese ist zum 12. Mal in Folge ausgeglichen und dies immer noch mit einer der tiefsten SwissDRG Baserate der Schweiz (CHF 8850.-). Trotz eines leichten Rückgangs des Tätigkeitsniveaus (siehe Pressemitteilung vom 16. Januar 2018) konnten wir dank der Eindämmung der Betriebskosten ein Schlussresultat erzielen, das über dem Budget liegt.

Die Kosteneffizienz der vom Daler-Spital angebotenen Leistungen wurde insbesondere durch den Preisüberwacher, Herrn Stefan Meierhans, hervorgehoben. Die Website (www.spitaltarife.preisueberwacher.ch/), die er vor kurzem online gestellt hat , zeigt auf, dass unsere Institution bei allen 18 Interventionen, bei denen die Preise verglichen werden, zu den fünf kostengünstigsten Spitälern der Schweiz zählt (im Bereich der Geburtshilfe belegen wir sogar einen zweiten Platz).

Grosse künftige Investitionen

Das Daler-Spital bleibt seinem Status als gemeinnützige Privatstiftung treu und investiert die Gesamtheit seiner Finanzergebnisse in den Ausbau der Infrastrukturen und des Leistungsangebots.

In diesem Zusammenhang hat der Stiftungsrat ein grosses Projekt zur Modernisierung der Operationssäle, die der Kern der chirurgischen Tätigkeit eines Spitals sind, genehmigt. Das auf über zehn Millionen Franken budgetierte Renovierungs- und Vergrösserungsprojekt wird in den kommenden 24 Monaten durchgeführt, sodass die Beeinträchtigungen des Spitalbetriebs auf ein striktes Minimum begrenzt werden können. Nach Abschluss dieses Projekts wird das Daler-Spital über modernste Infrastrukturen verfügen. Diese kommen der Freiburger Bevölkerung zu Gute; sie dienen aber auch dazu, den grossen Veränderungen standzuhalten, die im Kontext eines jährlichen Kostenanstiegs auf das Gesundheitswesen zukommen werden.

Zeitgleich erfolgt 2018 die zweite Modernisierungetappe der Geburtsabteilung. Die Modernisierung wird sich im Sommer erstrecken, damit unsere Patientinnen stets denselben Komfort und die nötige Ruhe geniessen können.

Das Daler-Spital verfügt über eine der grössten privaten Geburtsabteilungen der Schweiz und ist für die Qualität seiner Infrastrukturen anerkannt. Das Daler-Spital setzt sich stetig für diese Anerkennung ein. Nach der Inbetriebnahme von vier neuen Gebärsälen im Jahr 2012, wurden 2017 weitere Arbeiten durchgeführt, um die Zufriedenheit der Patientinnen zu gewährleisten. So werden seit Anfang 2017 auch Einer- und Zweierzimmer angeboten.

Handeln bezüglich der extrakantonalen Hospitalisierungen

Jedes Jahr wird der Kanton Freiburg mit der Tatsache konfrontiert, dass eine grosse Anzahl seiner Patienten sich dafür entscheidet, ausserhalb des Kantons hospitalisiert zu werden. Im Dezember 2017 hat die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) die Resultate einer Umfrage bekanntgegeben, bei der die extrakantonalen Patienten zu den Gründen ihrer Wahl befragt wurden. Das Daler-Spital teilt den regelmässig ausgedrückten Wunsch vollauf, diese
Zahl zu vermindern, dies vor allem in Bezug auf die Konsequenzen für die intrakantonalen Arbeitsplätze. Wir möchten auf diesem Gebiet proaktiv tätig sein.

Als Qualitätsnachweis des hohen Niveaus unserer Leistungen gelten namentlich die beiden Krebszentren (Brust, Prostata), die zusammen mit dem Freiburger Spital (HFR) gegründet und 2017 zertifiziert wurden. Weitere Projekte sind in Planung. Dazu gehört unter anderem die Promotion der in unserer Institution anerkannten Zweisprachigkeit, um sowohl französisch- wie auch deutschsprachige Patienten darin zu bestärken, sich in unserem Kanton hospitalisieren zu lassen.

2018-05-11T19:07:56+00:00 11 Mai 2018|